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2019

12. August 2019 - ein weiterer Bericht zum Thema Storch hier vergrößern

Mehr zu den Störchen in Obrigheim siehe weiter unten

Aglasterhausen, im Juli 2019

WALDOHREULEN IM GARTEN

Eine schöne Geschichte geht weiter

Text und Fotos von Brita Heck

Seit einigen Jahren kann ich das ganze Jahr über Eulen in unserem Garten beobachten. Da in den vergangenen Jahren auch Nachwuchs zu sehen und vor allem zu hören war, war ich gespannt, ob den Eulen auch in diesem Jahr die Aufzucht gelingt und ich davon etwas zu sehen bekomme.

Wo der Horst der Eulen ist, weiß ich nicht, aber es gibt Wald in nicht allzu großer Entfernung.

Im Juni war es dann soweit, wir konnten bei Einbruch der Dämmerung die Bettelschreie der Jungeulen hören und 3 Jungvögel ausmachen. In welchem Gebiet sich die Eulen aufhielten, war auch an der Reaktion der Amselbevölkerung zu hören, die immer da lautstark schimpften, wo sich die Eulen zur Jagd fertig machten.

Leider waren dieses Jahr die Jungeulen im Dunenkleid immer sehr versteckt gesessen, so dass sich das Fotografieren nicht lohnte. Bei Einbruch der Dämmerung wurde es lebendig im Garten. Die Eulen flogen von einem Baum zum anderen und probierten auch die Wäscheleine als Sitzgelegenheit aus. Das war besonders lustig, denn da musste die Balance auf dem schwingenden Seil gefunden werden. Saß dann eine gerade ruhig und hatte das Gleichgewicht gefunden, flog das Geschwister auf die Leine und brachte alles wieder in Schwung.

Seit ein paar Tagen sitzen sie aber auch tagsüber günstiger für ein Bild und am Wochenende gab es lebhaftes Treiben im Garten. Für einen kurzen Moment war sogar die ganze Familie (beide Altvögel und die drei Jungen) zusammen auf dem Boden unter unserem Apfelbaum. Diesen Augenblick hab ich aber leider mit der Kamera verpasst. Dafür präsentierten sich die Jungeulen wunderschön, scharrten wie Hühner auf dem Boden, pickten auch wohl das eine oder andere Insekt auf, vollführten Flugmanöver durchs dichte Geäst, übten Landungen auf dünnen Zweigen (nicht immer erfolgreich), oder hockten zusammen, bis sie endlich zur Ruhe kamen und bis zur Dämmerung auf ihren Ästen dösten.

Bald werden sie weg ziehen und sich ein eigenes Revier suchen. Dann freue ich mich wieder auf das nächste Jahr und hoffe, dass sich die Eulen noch lange in unserem Garten wohl fühlen.

Fotos zum Vergrößern anklicken

DIE STÖRCHE SIND DA - IN OBRIGHEIM!

Der Nabu hat ihnen Nisthilfen angeboten und sie haben sie angenommen.

... so einsam sah es noch im März aus, inzwischen haben die Störche eine Familie gegründet. Die vom NABU installierte Nisthilfe ist im Hintergrund zu sehen.   (Foto: Peter Baust)

 

Stephanie Kern hat für die Rhein-Neckar-Zeitung den Lauf der Dinge begleitet - vielen Dank!

Ihr Bericht vom 22. Juni 2019 zum Vergrößern anklicken

Ihr Bericht in der Rhein-Neckar-Zeitung vom 23. März 2019 hier klicken

Februar 2019

Lager für gefährliche Abfälle in der ehemaligen Neckartalkaserne

Der Nabu Mosbach im Februar 2019 zu einer außerplanmäßigen Sitzung ins Umweltzentrum in der Heugasse 6 ein. Einziges Thema war das geplante Lager für gefährliche Abfälle in der ehemaligen Neckartalkaserne. Die Rhein-Neckar-Zeitung berichtete am 20. Februar 2019 ausführlich über die Sitzung. Auch der kürzlich bei Mosbach beobachtete Wolf war Thema auf der Titelseite des Mosbach-Teils. Lesen Sie hier die beiden Berichte (jpg)

STUNDE DER WINTERVÖGEL

Januar 2019

In der Mosbacher Ausgabe der Rhein-Neckar-Zeitung wurde über diese Mitmachaktion berichtet

zum Vergrößern anklicken

 

Deutschlands größte Vogelzählung fand wieder statt - Bundesweite Mitmachaktion „Stunde der Wintervögel“ - Ergebnisse liegen vor

Vom 4. bis 6. Januar 2019 fand zum neunten Mal die bundesweite „Stunde der Wintervögel“ statt: Der NABU rief Naturfreunde auf, eine Stunde lang die Vögel am Futterhäuschen, im Garten, auf dem Balkon oder im Park zu zählen und zu melden. Im Mittelpunkt der Aktion standen vertraute und oft weit verbreitete Vogelarten wie Meisen, Finken, Rotkehlchen und Spatzen.

Der NABU Mosbach bot zur Stunde der Wintervögel am 6. Januar einen rund einstündigen Rundgang durch das IKONE-Gelände an. Hier an Elz und Neckar fühlen sich neben zahlreichen überwinternden Wasservögeln auch allerhand andere Arten wohl.

Die „Stunde der Wintervögel“ ist die größte wissenschaftliche Mitmachaktion Deutschlands, bei der möglichst viele Menschen gemeinsam große Datenmengen sammeln und so wichtige Hinweise zur Entwicklung der heimischen Vogelbestände geben. Das pure Interesse und die Freude an der Vogelwelt reichen zur Teilnahme aus, eine besondere Qualifikation ist für die Wintervogelzählung nicht nötig.

Unser Foto (Bild: Dieter Bäuerle) zeigt einen “Zähl-Kandidaten” - einen Stieglitz (Carduelis carduelis). Der Stieglitz ist ein Teilzieher, das heißt, dass ein Teil der Population unsere Region in Richtung Süden verlässt, ein Teil hierbleibt.

Offizielle NABU-Ergebnisse der Aktion liegen vor: hier klicken

 

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Was haben wir so gemacht? Mosbacher NABU-Rückblicke:

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